Was Sie über Käse in der Schwangerschaft wissen müssen.

Wie Sie wissen ist BRIE ET SES AMIS in erster Linie eine Familie-Geschichte. Schwangerschaften spielen dabei natürlich auch eine Rolle. Seit wir an unserem Online-Shop arbeiten, haben wir im Team fünf kleine Käseliebhaber auf den Weg gebracht.

In diesen wichtigen Lebensphasen merkt man noch stärker: Gut essen ist wichtig.

Während Schwangerschaft und Stillzeit ist die richtige Ernährung sehr wichtig, um den Nährstoffbedarf der werdenden Mutter zu decken (Mineralien, Proteine, Fette, Zucker, Vitamine), und um das harmonische und gesunde Wachstum des Babys zu fördern.

Käse während der Schwangerschaft: Was sind die Risiken?

Bestimmte Käsearten sollten sie vermeiden. Das reduziert das Risiko von Infektionskrankheiten wie Listeriose, Salmonellen und Toxoplasmose. Diese Krankheiten sind manchmal harmlos,  können aber gerade bei Schwangeren gravierende Auswirkungen auf Mutter und Kind haben.

Listerien-Bakterien können in vielen pflanzlichen oder tierischen Lebensmitteln gefunden werden. Salmonellen-Bakterien sind eine der Hauptursachen für Lebensmittelvergiftungen in Europa.

Käse während der Schwangerschaft: Was ist möglich?

Viele Ärzte empfehlen, nur Käse aus pasteurisierter Milch zu essen. Er wird einer Wärmebehandlung unterzogen (63 ° C für 30 Minuten oder 72 ° C für 15 Sekunden), die keine Erreger in der Milch beseitigen.

Einzelne  Hartkäsesorten aus Rohmilch können auch gegessen werden – wenn bei der Herstellung gekocht und gepresst werden, wenn sie mehr als sechs Monate gereift sind. Herstellung und Text dieser Sorten verhindert die Bildung von Krankheitskeimen.

Empfohlene Käsesorten sind u.a.:

  • Hartkäse: Comté, Mimolette, Ossau-Iraty, Abondance, Beaufort, Emmentaler, Gruyère, Parmesan …
  • Weichkäse, sofern pasteurisiert:
    – wie Brie, Munster, Tomme de Savoie, Herve, Délice de Pommard usw.
    – wie z. B. Frischkäse, Feta, Ziegenkäse, Mascarpone, Mozzarella, Ricotta, u.ä.
  • Joghurt und probiotische Getränke sind für schwangere Frauen erlaubt, egal ob Naturprodukte, aromatisiert oder mit aktiven Fermenten.

Wichtig ist es bei all diesen Produkten, dass die Kühlkette eingehalten wird.

Und die Rinde?

Es wird Schwangeren empfohlen, die Rinde aller Käsesorten zu entfernen. Die Rinde ist naturgemäß einem größeren Risiko ausgesetzt, durch Schmutz und Keime verunreinigt zu werden, als der Käse im Inneren.

Käse während der Schwangerschaft: Was sollten Sie nicht tun?

Es wird empfohlen, diese Sorten zu vermeiden:

  • Rohmilchkäse: Saint Nectaire, Tomme de Savoie, Reblochon, Ziegen, Maroilles, Appenzeller, Mont-D’or …
  • Nicht pasteurisierte Weichkäse-Sorten wie Brie, Coulommiers, Camembert, Munster, Epoisses, Maroilles …
  • Nicht pasteurisierte Blauschimmelkäse: Bleu d’Auvergne, Fourme d’Ambert, Gorgonzola, Roquefort …
  • Geriebener Industriekäse

Diese Sorten sollen in der Schwangerschaft vermieden werden. Ihre Herstellung und Textur ermöglichen die Vermehrung von Listerien und anderen Bakterien.

Der Trick

Leckerer Käse schmeckt auch heiß! Auch Gratins, als Raclette, Käse-Fondue, Tartiflette oder einfach als überbackenes Käsebrot.

Wichtig ist nur, dass der Käse bis ins Innere bei mindestens zwei Minuten bei 70° gekocht oder gebraten wird. Dadurch werden die Bakterien beseitigt.

Beim Stillen

In der Stillzeit ist es mit den Einschränkungen beim Käse vorbei. Im Gegenteil. Eine geschmackvolle und abwechslungsreiche Ernährung ist gut für das Baby und hilft ihm, den eigenen Geschmacksinn zu entwickeln.

Ernährungswissenschaftler empfehlen für stillende Mütter durchschnittlich 3 oder 4 Portionen an Milchprodukten am Tag. Sie sind eine wichtige Quelle für Kalzium und Eiweiß und gut für die Entwicklung von Knochen, Muskeln, Haaren und Nägeln der Babys.

Hier können Sie unsere Käseplatte aus pasteurisierter Milch entdecken.

Wir wünschen Ihnen eine gute, gesunde und schmackhafte Schwangerschaft. Alles Gute!

Das BRIE ET SES AMIS Team.


Wir verraten dir, wie man Käse richtig lagert. Denn unsere Käsesorten sind empfindliche Produkte, die meisten sind nicht pasteurisiert. Wenn Sie den Käse richtig behandeln, können Sie ihn bei Ihnen über Tage hinweg frisch und schmackhaft halten. Dazu haben wir 5 Tipps für Sie zusammen gestellt.

5 Tipps zur richtigen Lagerung

  1. Nutzen Sie Papier statt Dosen
    Verpacken Sie Käse auf keinen Fall in verschließbaren, luftdichten Dosen. Nur so kann der Käse weiter atmen und reifen, anderenfalls wird er schnell schlecht. Folgendes Material eignet sich zur Aufbewahrung: 
    das Original-Papier (in unserem Fall spezielles Käse-Papier), perforierte Frischhalte-Folie (oder sie stechen ein paar Löcher hinein), Plastikdose mit Lüftungsventil, Pergamentpapier.
  2. Verpacken Sie jede Käse-Sorte einzeln.
    So vermeiden Sie, dass sich die Aromen vermischen.
  3. Lagern Sie Käse weiter oben im Kühlschrank.
    Auch ein Kühlschrank hat unterschiedliche Temperaturen. Unten ist es am kältesten, oben etwas wärmer. Im Optimalfall wird der Käse bei 5 bis 10°Celsius gelagert. Kältere Temperaturen wirken sich negativ auf die Aromen aus. Frieren Sie Käse auf keinen Fall ein!
  4. Der Unterschied zwischen gutem Schimmel und schlechtem Schimmel.
    Wenn der Käse richtig gelagert wurde und weiteratmen konnte, kann man einen leichte Schimmel-Schicht einfach abschneiden und den Käse weiteressen. Wenn der Käse luftdicht gelagert wurde, bildet sich schlechter Schimmel und man sollte den Käse entsorgen. Man erkennt es daran, dass der Käse eine schmierige Oberfläche hat, eine komische gelbliche oder blauliche Farbe und eine gewisse Feuchtigkeit.
  5. Holen Sie den Käse ca. 1 Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank, damit sich die Aromen richtig entfalten können.
Extra-Tipp: Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr ganzer Kühlschrank nach Ihrem Lieblingskäse riecht, so stellen Sie eine Schüssel mit gemahlenem Kaffee dazu. Kaffee hat die Eigenschaft Gerüche zu absorbieren.
Käse muss atmen können

Wir bekommen häufig die Frage gestellt, wie man Käse richtig schneidet. Es gibt ein einfaches Prinzip: Jeder sollte etwas von den besten Stücken abbekommen. Schneiden Sie Käse also immer so, dass man von der köstlichen Mitte bis zur Rinde etwas abbekommt. Das ist es ganz einfach und zeigt, dass es den Franzosen immer auch um das “Savoir Vivre” geht – die Lebensart, den Käse mit anderen zu teilen und zu genießen. 

Praktische Tipps für Käsesorten:

  • Camembert und andere runde Laibe sollte man stets wie einen Kuchen schneiden, d.h. von der Mitte aus in kleine Dreiecke. So bekommt jeder etwas von der cremigen Mitte des Laibes.
  • Käsepyramiden, wie sie z.B. bei Ziegenkäse vorkommen, schneidet man ebenfalls in kleine Dreiecke. Man setzt oben in der Mitte an und schneidet dann kleine Dreiecke heraus.
  • Roquefort schneidet man vom Rand ausgehend in Richtung Spitze in schmale Streifen, so bekommt jeder etwas von der zarten Mitte und auch vom eher trockenen Rand. Es gilt als unhöflich, wenn man sich nur die Spitze – also das Beste vom Käse – nimmt.
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Ganz wichtig: Benutzen Sie für jede Sorte ein neues Messer, denn wir wollen vermeiden, dass sich die unterschiedlichen Aromen miteinander vermischen.

Dieses Video von Arte zeigt auf unterhaltsame Weise, wie man Käse richtig schneidet!

Wie man Käse richtig schneidet: